Ein erfahrener Fahrer (Konvoiführer) fährt voran und kennt die Strecke.

 

Dann sollten die schwächeren Fahrer/Motorräder oder Konvoi-Neulinge folgen. Das Schlusslicht bildet wieder ein geübter Fahrer. Er achtet darauf, dass niemand zurück bleibt. So wird verhindert, dass die Gruppe zu weit auseinander gerissen wird. (Zieharmonika-Effekt)

 

Ein dichteres Fahrerfeld ist für die Fahrer und für andere Verkehrsteilnehmer überschaubarer. 

Zum"entzerren" trägt das versetzte Fahren bei.

 

Gleichzeitig wird so ein ausreichender Sicherheitsabstand (von ca. 10 m nach vorne und hinten, oder ½ Tacho in Meter) zum Vordermann auf der gleichen Spur gehalten.

Das in der Mitte fahren bleibt nur dem ersten und dem letzten Fahrer vorbehalten! Denn nur so kann auch der letzte Fahrer bis nach vorn durch gucken und den Konvoi nach hinten sichern!

 

Zudem verschenkt, wer "aus der Reihe tanzt" kostbaren Bremsweg, nicht nur für sich sondern im besonderen seinen Hintermann!!!

 

Ein jeder hat die einmal eingenommene Position innerhalb des Konvois einzuhalten und es wird nicht überholt!

 

Trotzdem kann ein Positionswechsel notwendig werden: Diesen vorher abzusprechen ist die beste Lösung.

Manchmal fährt A ein Stück als erster, z.B. weil er sich in der Gegend besser auskennt. Auf der Autobahn soll dann B die Führung übernehmen. Wenn es soweit ist, fährt A äußerst rechts, verringert ein bisschen das Tempo und winkt B mit der Linken vorbei. Damit ist gesichert, dass B gefahrlos an A vorbeiziehen kann.

 

In Kurven behält jeder seine Linie, ohne über die Mittellinie zu fahren oder zu lehnen.

 

Wird die Spur zu schmal, wird hintereinander gefahren, damit jeder Ideallinie fahren kann. (Abstand vergrößern!)

Es hat sich bewährt, versetzt zu fahren. Das heißt, einer hält sich eher an der rechten Fahrbahnhälfte, einer eher in der Straßenmitte.

 

Diese Art des Fahrens hat den Vorteil, bei stärkeren Bremsungen ausreichend Platz zum Stehen bleiben zu haben.

 

Muss bei Kreuzungen/Ampeln angehalten werden, können immer zwei Fahrer nebeneinander stehen.


Beim Weiterfahren sollte die Reihenfolge eingehalten werden, in der man zur Kreuzung/Ampel gekommen ist.

Beim befahren von Ampeln wird versucht, das Tempo so zu dosieren, dass der Konvoi "Grün" haben wird. Dies wird aber nicht immer möglich sein.  

Bei "Rot" wird angehalten! (Auch mitten im Konvoi). Der vordere Teil wird in vermindertem Tempo weiterfahren, oder an einem geeigneten Platz anhalten, bis der Rest wieder aufgeschlossen hat.

Entsteht im Konvoi eine Lücke (weil jemand aus dem Konvoi ausgeschert ist) dann kann man diese auf zwei Varianten füllen:

(dabei richten sich die Nachfolgenden immer nach dem Vordermann aus, oder es wird VOR der Abfahrt festgelegt, welche Variante verwendet werden soll!)



Variante 1:

Hier wird die Lücke nicht seitwärts, sondern von hinten nach vorne aufgefüllt.


Das heißt, dass jeweils hintere Fahrzeug fährt nach vorne in die entstandene Lücke.  

Die Gefahr bei dieser Variante: Bei dem "Überholvorgang in der eigenen Fahrspur" hat der Überholt-Werdende keinen Platz, um einer Gefahr (z.B. einer sich öffnenden Autotür oder einem Straßenschaden) auszuweichen!

 

 

Variante 2:

Die Lücke wird nur durch Seitenwechsel bei gleichbleibender Position in der Gruppe geschlossen.


Der seitliche Sicherheitsabstand bleibt auf diese Art erhalten, was besonders bei höheren Geschwindigkeiten und/oder Gegenverkehr wichtig ist.

 

 

 

Ist ein Ausscheiden aus dem Konvi vorhersehbar (z.B. unterwegs nach Hause abbiegen o.ä.), gibt der Ausscheidende dem Tourenführer und dem "Schlussfahrer" zeitgerecht Bescheid.

 

Es empfiehlt sich, dass er den Platz vor dem Schlussfahrer einnimmt, da ihm evtl. sonst der uninformierte Rest des Konvois beim Abbiegen folgt.

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                        Stand: 08.08.2018